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Durchfall bei Hunden mit Homöopathie behandeln Ein Durchfall bei Hunden ist die Bestrebung des Darmes, einen Stoff aus dem Verdauungstrakt zu entfernen. Im weiteren Sinne ist ein Durchfall ein Reinigungsprozess. Es liegen genau 12 Jahre zwischen dem Zeitpunkt, als ich einem Hund mit Durchfall zuletzt ein Antibiotikum gegeben habe. Meine Überzeugung, dass die Bakterien oder Viren nicht die Ursache, sondern der Auslöser sind, haben mich von der Anwendung von Antibiotika distanziert. Tatsächlich – es funktioniert. Immer wieder verblüffend und innerhalb von Stunden. Der akute Durchfall hört auf, das Tier braucht nicht unbedingt ein Diätfutter zu bekommen.
Warum heilen akute Durchfälle durch den Einsatz von homöopathischen Mitteln so schnell ? Weil, je nach Ursache, die Homöopathie dasschwache Organ in seiner Funktion anregt und optimiert. Je nach Ursache passiert folgendes durch eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln: Nervösbedingte Durchfälle: Eine zu starke Darmmotorik wird wieder langsamer. Im Darm wird dadurch wieder die Flüssigkeitaus der Nahrung aufgenommen und nicht weiter als Durchfall abgesetzt.
Durchfall als Folge durch Schaden an den Darmblutgefäßen: Ein Schaden an den Darmkapillaren wird aufgehoben (bei blutigen Durchfällen). Der Stuhl beinhaltet kein Blut mehr, er wird geformt. Die Kapillaren sprießen wieder. So gibt es für jede Art des Durchfalles ein individuelles homöopathisches Präparat. Der Diagnose „Blut im Stuhl“ kann durch verschiedene Mittel begegnet werden. Deshalb ist eine genaue und ausführliche Anamnese nötig. Jeder Patient ist ein Individium, hinter gleich aussehenden Durchfällen steckt eine „persönliche“ und ganzheitliche Problematik. Diese unterscheiden sich durch das Addieren von Symptomen und durch die Berücksichtigung des Wesens des tierischen Patienten.
So bekommen Hund und Katze ihr jeweiliges ähnliches Mittel – nach dem Motto: Mein Durchfall ist nicht Dein Durchfall. Durchfall als Folge von Behandlung mit Antibiotika (z.B. Atemwegserkrankungen) Einer langandauernden Behandlung mit Antibiotika folgt ein Abbau der physiologischen Darmflora. Fazit: Durchfall. Die physiologische Darmflora kann aber auch durch zu viel Fressen überfordert werden. Geben Sie aus „Liebe“ zu Ihrem Tier nicht zu viel Futter, damit die Verdauungsorgane ihres Vierbeiners auch wirklich allesverwerten können. Sonst müssen Sie zusätzlich Darmflorabakterien zu füttern. Bakterien und Viren als Auslöser eines Durchfall. Nicht jedes Tier ist für Durchfälle mit bakterieller oder viraler Ursache anfällig. Ein durch das Parvovirus verursachter Durchfall kann sogar bei Hundenauftreten, welche gegen Parvavirose geimpft wurden. Bei mikrobiell bedingten Durchfällen gilt es mehr als bei anderen Fällen das Darmmillieuzu sanieren. Es gilt, den Darm mit seiner Schleimhaut so weit wiederherzustellen, dass den Krankheitserregern „der Boden unter den Füßen weggezogen“ wird.
Wie geschieht das ? Ein Beispiel: Es gibt einige Mittel gegen bakterielle Durchfälle. Die Ursache bei dieser Art Durchfall ist die geschädigte Darmschleimhaut inkl. der nicht mehr intakten Darmkapillaren. Das Mittel lässt die Darmkapillaren wieder wachsen, die Schleimhäute werden wieder intakt, die Bakterien können nicht mehrexistieren. Auch Durchfälle durch Darmparasiten kann man richtig mit homöopathischen Mittelnheilen, wie z.B. auch hartnäckige Giardiendurchfälle. Für den Homöopath ist der Körper als Ganzes interessant, in zweiter Reihe erst die Bakterien, Viren oder Parasiten. Das homöopathische Mittel stärkt die Abwehrkräfte,schafft ein optimales Organumfeld und die Krankheitserreger rotten sich von selbst aus. Die Bakterien, Viren oder Parasiten werden nie „bekämpft“. Auch indiesem Falle ist es so, dass eine Reaktion eine Gegenreaktion auslöst. Die „cleveren“ Bakterien haben inzwischen gerade aus diesem Grund gelernt, wie sie sich gegen Antibiotika wehren können. Chronische Durchfälle entstehen aus nicht richtig behandelten akuten Durchfällen. Es gibt einige seltene Fälle, die wir aus der Homöopathie kennen.
Auch junge Tiere können erblich bedingt unterchronischen Durchfällen leiden. Dabei sind es keine Bakterien, keine Viren undauch keine Parasiten festzustellen. Dahinter steckt z. B. die Mahldigestion und Mahlabsorption, bedingt durch eine erbliche konstitutionelle Schwäche. Richtig erkannt und auch richtig behandelt heilt so ein Durchfall innerhalb von einigen Stunden bis max. einigen Tagen. Würde ich einem solchen Patienten ein chemisches Mittel geben, wäre vielleicht der Durchfall weg, aber die Ursache wäre noch immer vorhanden. Folge: Der Durchfall wird chronisch und immer hartnäckiger. Der Rückfall ist dann bereits vorprogrammiert. Konstitutionelle Schwäche wird aufgehoben:
Fallbeispiel: Ein Hund leidet immer wieder unter Durchfall, wenn er etwas Süßes gestohlen oder Schnee gefressen hat. Dahinter steckt u.a. die sogenannte konstitutionelle Schwäche. Auch hiergibt es ein spezielles homöopathisches Mittel. Die Verdauung wird optimiert. Eingeschwächtes Organ – Dünndarm, Dickdarm, Pankreas und die Leber - sind oft Ursache eines Durchfalls. Auch hier bietet die Homöopathie eine Fülle von Mitteln, um diese Organfunktionen zu optimieren. Die Verdauung ist ein komplexes Vorgehen, bei welchem diese Organe mit beteiligt sind. Wurde ein Organ geschwächt, versucht der Körper über andere Organe die Entgiftung fortzusetzen. Eine optimale Behandlung trennt diese Organe nicht auseinander, sondern unterstützt sie in ihrer Funktion und dem Entgiftungsvorgang. Durchfall ist ein biologisches Bestreben zur Gesundheit. Jeder Patient benötigt ein passendes Mittel, um diese Bestrebung überflüssig zumachen. Ein gesunder Patient ist frei von solchem Bestreben. Weitere Informationen erhalten Sie bei Tierärztin Galina Roth. Copyright Galina Roth
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