Homöopathie für Hunde, Katzen und Pferde

Der Organismus wird bei der Homöopathie als eine Einheit betrachtet. Im Gegensatz zur Schulmedizin werden mit der Homöopathie nicht die Symptome einer Krankheit unterdrückt, sondern es wird "Ähnliches mit Ähnlichem" behandelt. Die so genannte "Ähnlichkeitsregel" (lat. Similia Similibus curentur) bildet eines der Grundprinzipien der Homöopathie. Die Homöopathie versucht die Selbstheilungskräfte des Körpers zu mobilisieren. Die Krankheit wird durch eine "künstlich ähnliche" Krankheit" überlagert, wobei die Selbstheilungskräfte im Organismus aktiviert werden.

Wie sieht die Homöopathie die Ursache einer Krankheit

Auf keinen Fall in den Viren, Bakterien und Entzündungen. Das sind nur die Auslöser, die Ursache ist ein gestörtes biologisches Gleichgewicht - fehlende Lebensenergie. Das homöopathische Arzneimittel greift nicht den Erreger an, es wendet sich an den Organismus, stärkt seine Abwehrkräfte, schafft sich ein Milieu, welches dem Erreger die Lebensbedingungen entzieht.


Wichtig ist auch: Die Homöopathie unterdrückt keine Symptome, wie Fieber, Durchfall, oder Entzündungen usw. Die Homöopathie sieht in diesen Symptomen eine Körperreaktion im Sinne einer Befreiung von Giften und Giftschädigungen, eine biologische Körperreaktion. Es ist Paradox, Symptome zu missachten oder gar zu unterdrücken. Auf lange Sicht gesehen kann das katastrophale, oft nur noch schwer zu beeinflussende Folgen für den Organismus haben, z.B. Ekzeme und viele chronische Krankheiten.

Typbestimmung: Jedes Tier ist einzigartig
Man spricht hier von Konstitutionstypen. Jedes Tier, ob Hund, Katze, Pferd ein Groß- oder Kleintier ist ein Individuum und einzigartig auf der Welt. Temperament und Charakter müssen bei der Behandlung berücksichtigt werden. Die Humanmediziner sprechen dabei von Cholerikern, Sanguinikern, Phlegmatikern und Melancholikern.

Oder nach Kretschmer: Pyknischer Typ, Leptosomer Typ, Athletischer Typ.
Unsere Tiere sind ebenso unterschiedliche Typen. Nervös, ängstlich, hektisch, phlegmatisch, friedliebend, streitsüchtig, aggressiv, usw. Daher ist es notwendig so viel wie möglich über den "Patienten" zu erfahren und dies alles in die Anamnese mit einfließen zu lassen. Oft wird dabei als Hilfsmittel das Symptomverzeichnis (Repertitorium) benutzt.
 
Auch wenn keine wissenschaftlichen Beweise vorliegen, wie sie in der Schulmedizin gefordert werden, so wurden dennoch Studien durchgeführt, die sehr wohl belegen, dass eine Heilung der Krankheiten oder eine Verbesserung der Symptome durch Homöopathie erreicht wurde. Bei diesen Studien verabreichte man einem Teil der Probanten Placebos, dem anderen Teil homöopathische Substanzen. Die Wirkung der homöopathischen Medikamente wurde dadurch nachgewiesen. Und bei Tieren gibt es keinen Placebo-Effekt, da die Tiere nicht wissen, wie sie reagieren müssen.

 

Wenn Sie Fragen zur homöopathischen Behandlung für Ihr Tier haben, können Sie mich gerne anrufen oder mir eine E-Mail senden.