Silvester ist für viele Tiere leider kein Fest,
sondern ein akustischer Ausnahmezustand
Hunde und Katzen reagieren darauf oft viel sensibler, als ihre Menschen ahnen.
Warum Knaller so belastend sind;
Unvorhersehbar: kein Rhythmus, keine Gewöhnung möglich
Tiefe Frequenzen & Vibrationen: werden über Körper und Boden wahrgenommen
Geruch von Schwarzpulver: zusätzlich irritierend.
Sozialer Effekt: Tiere orientieren sich stark an der Stimmung ihrer Bezugsperson
Angst ist dabei kein Erziehungsproblem, sondern ein neurobiologischer Reflex.
Typische Stress- und Angstsymptome
Hunde:
Zittern, Hecheln, Unruhe,
Verkriechen, Fluchtversuche,
Jaulen, Bellen, Anhänglichkeit oder Rückzug,
Futterverweigerung, Durchfall,
Nicht mehr ansprechbar sein.
Katzen:
Verschwinden stunden oder tagelang,
Erstarren oder panisches Davonrennen,
Unsauberkeit,
Aggression aus Angst,
Übermäßiges Putzen danach,
Gerade Katzen leiden oft still, was leicht unterschätzt wird.
Was Besitzer konkret tun können:
1. Management – die Basis
Fenster & Rollläden schließen
Fernseher oder ruhige Musik an (tiefe, gleichmäßige Töne)
Rückzugsorte anbieten:
Hund: dunkle Ecke, Box (offen!), Lieblingsdecke
Katze: höher gelegene Verstecke + sichere Höhlen
Spaziergänge früh am Tag, rechtzeitig rein
Wichtig: Das Tier nicht allein lassen, wenn es Angst hat.
2. Verhalten des Menschen
Ruhig, normal, freundlich bleiben
Nicht übertrieben bemitleiden – aber Zuwendung ist erlaubt
Angst nicht ignorieren, sondern Sicherheit vermitteln
Keine Strafen, kein „Zusammenreißen“
Ein ruhiger Mensch ist oft das stärkste Beruhigungsmittel.
3. Natürliche & unterstützende Maßnahmen;
(je nach Tier individuell!)
Pheromone (z. B. als Stecker oder Spray),
Nahrungsergänzungen: L-Tryptophan, Magnesium, B-Vitamine
Körperkontakt, wenn das Tier ihn sucht,
Sanfte Massage oder ruhiges Atmen neben dem Tier,
Homöopathische Denkweise (klassisch, nicht schematisch),
Nicht „Angst vor Silvester“ behandeln
sondern wie das Tier Angst erlebt:
Panisch, unkontrollierbar, fluchtartig?
Starr vor Angst, wie „eingefroren“?
Zittrig, anhänglich, sucht Schutz?
Reizbar, aggressiv aus Angst?
Je nach Ausdruck kommen unterschiedliche Arzneien in Betracht, nicht nach Kalender, sondern nach Symptomatik.
Idealerweise vor Silvester geprüft, nicht erst im Höhepunkt.
(Und ja: Das Mittel soll zum Tier passen, nicht zum Knall.)
Tierarztpraxis Dr. Eyol
Sie suchen eine natürliche Behandlung für Ihren Hund? In meiner homöopathischen Tierarztpraxis in Heppenheim- Wald Erlenbach begleite ich Tiere sanft und individuell – bei chronischen Erkrankungen, Ängsten oder zur Stärkung des Immunsystems.
Es gibt Hundekrankheiten, die immer wieder vorkommen. Für Hunde wende ich spezielle Untersuchungsmethoden zur Ursachenforschung an. Damit grenze ich Fehlerdiagnosen ein und kann eine schnelle Genesungen unterstützen.
Allergie beim Hund macht sich bemerkbar, wenn er sich beleckt. Dann sind wahrscheinlich unterschiedliche Körperteile befallen. Dazu kommt eine vermehrte Produktion von Ohrensekret. Es handelt sich um eine Allergie.
Wie der Name „akut“ schon sagt, handelt es sich hier um etwas, was plötzlich ohne Ankündigung entsteht. Der Hund bekommt plötzlich Durchfall, kann seinen Kot nicht halten und muss schnell raus ins Freie.
Unter Cushing Krankheit, Cushing Syndrom (CS), versteht man ein Überangebot an Glukokortikoiden im Körper. Dieses kann einmal nach einer langfristigen Therapie mit Glukokortikoiden (jatrogene Cushing) entstehen, wie z. B. bei allergischen Haut- oder Atemwegserkrankungen oder auch durch starke Entzündungsprozessen mit starken Schmerzen.
Durchfall beim Hund ist die Bestrebung des Darms, einen Stoff aus dem Verdauungstrakt zu entfernen. Im weiteren Sinne ist ein Durchfall ein Reinigungsprozess. Es liegen genau 12 Jahre zwischen dem Zeitpunkt, als ich einem Hund mit Durchfall zuletzt ein Antibiotikum gegeben habe.
Auch Hunde können an Influenza (Grippe) erkranken. Infektionen mit der so genannten Spanischen Grippe sind seit 1917/18 bekannt. In Asien erkrankten Hunde an der Vogelgrippe. Die Übertragung erfolgte von Vogel zu Hund. Manche Hunde sind an der Influenza–Infektion gestorben.
Das Leitsymptom einer Atemwegserkrankung beim Hund ist der Husten. Husten ist, wie das Niesen eine durchaus zweckmäßige Reaktion des Körpers im Sinne eines Reinigungsprozesses. Diese werden hervorgerufen durch diverse Reize der Schleimhäute der Atemwege.
Juckreiz beim Hund hat viele Ursachen. Die Haut reagiert auf Reize der Umwelt (Kälte, Wärme, Reizstoffe u. v. a.), ebenfalls auch auf Stoffe, welche über die Haut den Körper verlassen müssen. Die Haut ist das größte Ventil für belastete Entgiftungsorgane wie Darm, Leber, Niere, Lunge usw.
Die Diagnose chronische Niereninsuffizienz (CNI) bei Hunden ist für Hundefreunde ein Schock. Obwohl die chronische Niereninsuffizienz eine fortschreitende Krankheit ist, bedeutet es nicht, dass das Leben der Hunde zu Ende ist. Die Hunde können noch viele Jahre glücklich sein.
Jeder siebte Hund erkrankt mindestens einmal in seinem Leben an einer Allergie. Ein großer Teil der Tiere hiervon reagiert allergisch auf Pollen. Die Jahreszeit für eine Pollenallergie ist von Februar bis September. Pollen von Bäumen fliegen schon ab Mitte Februar (Eibe) bis zum Juni (Linde). Die Gräser verstreuen ihre Pollen von April bis August. Die Pollen von Kräutern können dem Hund von Mai bis September gefährlich werden.
Zwingerhusten beim Hund ist eine Atemwegserkrankung, die meistens im Kehlkopf oder der Trachea (Luftröhre) ihren Sitz hat. Es handelt sich um eine Mischinfektion aus mehreren Viren- und Bakteriengattungen. Die Viren der Gruppe Parainfluenza sind ebenfalls im Zwingerhusten vertreten. Es ist nicht selten, dass auch gegen diese Krankheit geimpfte Hunde daran erkranken.