Flöhe beim Hund und Katze

In der warmen Jahreszeit ist die Übertragung von Flöhen von Tier zu Tier häufiger, da sie mehr zusammen in Kontakt kommen. Katzen, welche Mäuse fressen, stecken sich auf diese Weise auch mit Flöhen an, jede Maus ist ein potentieller Flohträger. Durch das Verschlucken von Flöhen stecken sich die Katzen evtl. zusätzlich noch mit dem Bandwurm an. Die Flöhe, welche auch an die Katzen gehen, werden oft auch auf den Menschen übertragen. Kleine Kätzchen können durch Flöhe auch an Blutarmut sterben – die Flöhe saugen ihnen das Blut aus. Weitere Probleme werden durch den Flohbefall ausgelöst: Es kann eine Hautallergie entstehen, begleitet durch starken Juckreiz und offenen Ekzemen. Es kann aber auch durch einen Biss eines Flohes eine Übertragung von Bakterien oder Viren stattfinden. Um Hunde und Katzen von Flöhen zu befreien, muss man nicht nur die Tiere, sondern auch die Umgebung behandeln, denn Flöhe halten sich länger in der Umgebung auf, als auf dem Tier selbst.

Milben beim Hund und Katze

Es wird unterschieden zwischen Grasmilben und Hautmilben. Der Hund und die Katze ist ein bevorzugtes Opfer der Grasmilben. Sie befallen bevorzugt den Zwischenraum der Zehen und den Bauch. Die Hautmilben befinden sich in der Haut,  sie ernähren sich von dieser. Die Größe der Milben ist 0.2 mm bis 0.5 mm. Sie lösen allergische Dermatitis mit Rötungen, Entzündungen der Haut, Haarausfall und starken Juckreiz aus. Grasmilben können – im Gegensatz zu den Hautmilben – nicht so starke Dermatitis auslösen. Trotzdem müssen manche Tiere nach einer erfolglosen Behandlung eingeschläfert werden. Die Neigung, Milben zu bekommen, ist angeboren und kann mit passenden homöopathischen Mitteln aufgehoben werden. Eine Behandlung einer bereits schweren Erkrankung durch diese Parasiten braucht oft eine chemische „Keule“.

Können Flöhe FeLV und andere Erreger übertragen?

Nach neuesten Erkenntnissen eines Wissenschaftlers können Flöhe Erreger direkt übertragen. Im Vormagen des Flohs sammelt sich das aufgesogene Blut. Da der Vormagen nur bedingt dehnbar ist, würgen die Flöhe das enthaltene Blut wieder aus. Auf diese Weise können Flöhe das infektiöse Blut aufnehmen und dieses beim nächsten Saugakt an einen anderen Wirt direkt übertragen. Da Flöhe häufig kleinere Saugakte vornehmen, wobei sie durchaus auch den Wirt wechseln, kann der Floh als möglicher Überträger von Krankheiten nicht einfach ignoriert werden. Der Floh ist damit eindeutig ein medizinisches Problem, dem mit zuverlässiger Prophylaxe entgegen gewirkt werden muss. Für dieses Problem haben sich Spot ON – Produkte bewährt.

Flohkot als Überträger von FeLV?

Ebenfalls nach neuesten Erkenntnissen können Erreger von Katzenleukose (FeLV) 24 Stunden im Flohkot überleben. Deswegen ist es wichtig, Katzen, die von Flöhen befallen sind, mit entsprechenden Präparaten (zum Beispiel Spot On- Produkten) zu behandeln. Mit diesen Mitteln werden die Flöhe zum Austrocknen gebracht.


Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der Bayer HealthCare)

Es wird unterschieden zwischen Grasmilben und Hautmilben.


Anmerkung der Tierärztin:

Manche Produkte werden in Form eines Halsbandes für Katzen angeboten. Halsbänder können für Katzen tödlich sein. Katzen können beim Streunen mit dem Halsband hängen bleiben, können sich nicht mehr befreien und verenden jämmerlich.