Homöopathie für Katzen

Seit etwa 30 Jahren bin ich Tierärztin und behandle davon seit ca. 13 Jahren Katzen, ausschließlich nach dem Prinzip der klassischen Homöopathie. In meiner Überzeugung gehe ich davon aus, dass Viren und Bakterien nicht die Ursache für eine Erkrankung darstellen, sondern nur der Auslöser sind. Das gleiche gilt auch bei der Behandlung von Katzen, die ich mit homöopathischen Mitteln therapiere.


Homöopathie bei Katzenschnupfen oder Viren

Hierzu ein Beispiel Katzenschnupfen oder Herpesvirus – Infektionen werden durch eine Steigerung der eigenen Abwehrkräfte und durch die Mobilisierung der Selbstheilungskräfte durch homöopathische Mittel genesen. Die Heilung vollzieht sich ohne Rezidive und/oder Nebenwirkungen, wie etwa eine Belastung der inneren Organe. Antibiotika kommen allgemein erst zum Einsatz, wenn es sich um bakterielle Erkrankungen handelt. Da es sich überwiegend um Virusinfektionen handelt, ist ein Antibiotikaeinsatz fehl am Platze. Dadurch werden unnötig die Abwehrkräfte geschwächt. Deshalb sollten die erwähnten Erkrankungen bei Katzen nicht durch Antibiotika behandelt werden.

Katzen sprechen positiv auf homöopathische Therapie an

Katzen reagieren zuverlässig auf die homöopathischen Gaben, akute Erkrankungen heilen damit innerhalb von 1 – 3 Tagen (Mandelentzündungen, Husten). Eine Wundbehandlung benötigt nicht nur äußerliche Versorgung. Beim Tier wird durch homöopathische Mittel eine schnelle Wundheilung gefördert. Schmerzen durch Verletzungen (Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen) oder Arthrosen, welche zu Lahmheiten führen, werden mit Erfolg durch die Homöopathie behandelt. Hier werden nicht nur die Symptome berücksichtigt, sondern auch das Wesen und die jeweilige Veränderung der Symptome, d. h. für jede Katze gibt es ein individuelles Mittel.

Die Homöopathie ist eine Ganzheitstherapie-Methode

Sie unterdrückt keine Symptome, wie etwa Durchfall oder Husten, sondern schafft eine gesunde Grundlage in den erkrankten Organen – somit haben die Krankheitsauslöser, Bakterien oder Viren, keine Lebensbedingungen mehr. Bei der Auswahl nach einem homöopathischen Mittel berücksichtigt die Homöopathie nicht nur die Symptome, sondern auch das Wesen mit seinem individuellen Verhalten und seinem Körperbau. Besonders erfolgreich ist die Behandlung von Ekzemen bei einer Katze. Die Haut fungiert als größtes Ausscheidungsorgan, sie entlastet die überlasteten inneren Organe – Darm, Leber, Nieren, Drüsen. Diese Organe sind oft überlastet und scheiden nicht genügend Stoffabfallprodukte aus. Die Ausscheidung übernimmt dann die Haut – es entstehen Ekzeme. So wie diese Ekzeme von innen nach außen entstanden sind, in dieser Reihenfolge müssen sie auch behandelt werden.

Homöopathie für Katzen und ihre Behandlung

Die Behandlung darf nicht durch Salbe von außen oder durch die Gabe von Juckreiz stillenden und entzündungshemmenden Mitteln durchgeführt werden. Dadurch kann eine „Rückvergiftung“ für die Organe entstehen. Der Körper versucht über die Haut sich zu reinigen, um die lebensnotwendigen inneren Organe zu entlasten. Durch die Behandlung von außen gehen wir das Risiko ein, dass entweder die Ekzeme chronisch werden oder diese Organe erkranken. Bei der Vorbereitung für eine Operation kann man sinnvoll das Herz, die Leber und die Nieren durch homöopathische Mittel vor Belastungen durch die Narkose schützen. Eine Operationswunde heilt schneller und ohne Narben bei gleichzeitiger Verabreichung homöopathischer Mittel. Bei Katzen tritt oft eine Unsauberkeit als Zeichen von Protest, Eifersucht oder hormonelle Umstellungen auf. Diese Unsauberkeiten kann man nur durch passende Homöopathie aufheben. Auch hier kommt für jede Art der Ursache ein individuelles Mittel zum Tragen.

 

Copyright Galina Roth