Chronische Niereninsuffizienz bei Katzen

Weil bei Katzen auch die Lebenserwartung steigt, erhöht sich auch das Risiko an einer chronischen Niereninsuffizienz (CNI) erkranken. Die Nierenkapazität ist bei Katzen schneller erschöpft als im Vergleich zu anderen Tieren, weil Katzen relativ wenig Nephrone (Filtereinheiten) in den Nieren besitzen. Außerdem trinken Katzen weniger Wasser als andere Tiere. Wenn Katzen ungern trinken, sind diese auf die Flüssigkeitsaufnahme mit der Nahrung angewiesen. Katzen kann man motivieren zu trinken, indem man Wasser mittels eines Trinkbrunnens anbietet.


Ursachen einer chronischen Niereninsuffizienz bei Katzen

Die Ursachen für eine chronische Niereninsuffizienz bei Katzen (CNI) sind meistens nicht ausgeheilte akute Nierenerkrankungen, aber auch erblich bedingte Ursachen (Veranlagung). Die Zahl funktionsfähiger Nephronen nimmt ab. Die Nierenleistung sinkt. Akutes Nierenversagen kann durch eine direkte Schädigung des Nierengewebes entstehen. Die Gifte, welche ein Nierenversagen auslösen, sind z. B. Ethylenglykol in Frostschutzmitteln oder Liliengewächsen. Der Katzenliebhaber soll den Kontakt der Katze mit diesen nephrotoxisch wirkenden Mitteln vermeiden.

Bakterien, aufsteigende Infektionen aus der Blase, sowie von einem Nierenstau (durch eine Verlegung der ableitenden Harnwege) können auch zu Nierenversagen führen. Weiterhin sind Durchblutungsstörungen eine häufige Ursache für Nierenversagen (Schockzustände, wenn z.B. eine Katze angefahren wurde) oder ähnliches. Ein nicht ausgeheiltes akutes Nierenversagen führt entweder zum Tode oder zu einer chronischen Niereninsuffizienz. Diese verläuft mit Schüben und ist eine fortschreitende Erkrankung. Aber man kann mit einer rechtzeitigen Behandlung der Nierenschwäche das Leben der Katze verlängern und die Krankheit aufhalten.


Chronische Niereninfuffienz Vorsorge bei Katzen

Zur Vorsorge bzw. Früherkennung wird ab dem 7. Lebensjahr ein jährlicher Nieren-Check beim Tierarzt empfohlen. So kann man genau sehen, ob die Kreatinin kontinuierlich steigt und kann mit der Behandlung rechtzeitig beginnen. Ich biete in meiner Praxis eine Bioresonanzuntersuchung an (Untersuchungsmaterial Haare) und prüfe, wieweit die Funktion der Nieren vorhanden ist. Die Behandlung beginne ich rechtzeitig und warte nicht erst, bis die Katze die ersten Symptome einer Niereninsuffizienz zeigt, welche vermehrten Durst und häufiges Urin absetzen, sind.

Bereits bei einer verbliebenen Funktion der Niere zu 33% erscheinen die Katzen noch gesund. Die Erkrankung verläuft schleichend und unbemerkt. Die Nieren gleichen zuerst den Verlust der Nephrone aus, indem die noch gesunden Nephrone größer werden und ihre Leistung steigern. Auf Dauer sind sie hiermit überfordert und weitere überforderte Nephrone gehen zugrunde. Erneut muss die Kapazität des Restgewebes gesteigert werden usw. Es entsteht ein Teufelskreis. Diesen kann man mit homöopathischen Mitteln aufhalten.

Erste Symptome erscheinen bei einer Schädigung der Niere über 33 %. Die Katzen trinken sehr viel und müssen häufig urinieren. Spätestens jetzt muss eine Behandlung beginnen. Wichtig ist es auch zu erkennen, dass je nach Ursache unterschiedliche homöopathische Mittel für die Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz gibt.

Ein Beispiel:
Nierenversagen 11 Tage nach einer Impfung (wenn man überhaupt dahinter kommt), verlangt nach einem Mittel.
Nierenversagen durch Veranlagung braucht ein anderes Mittel usw.
CNI ist nicht heilbar, der Patient muss immer wieder seine homöopathische Behandlung in unterschiedlichen Abständen bekommen, um das Leben zu erleichtern und zu verlängern.

Die Nieren regulieren den Wasser-, Elektrolyt- und Säure-/Basenhaushalt. Sie scheiden schädliche Stoffwechselprodukte, Giftstoffe oder Medikamente aus und behalten wertvolle Stoffe, wie Mineralstoffe, Aminosäuren und Glucose. Je nachdem, wie weit eine Erkrankung fortgeschritten ist, dauert die Behandlung unterschiedlich lange, in fortgeschrittenen Fällen (wenn die Nieren mehr als 75 % bis 90 % geschädigt sind) erscheinen unterschiedliche Symptome, wie Erbrechen, Apathie und Appetitlosigkeit. Die toxischen Abbauprodukte - Kreatinin und Harnstoff – werden nicht mehr ausgeschieden, überschwemmen den Organismus bis hin zu einer tödlich endenden Urämie (Harnvergiftung).

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Copyright Galina Roth11/15