Allergische Atemwegsbeschwerden bei Hunde, Katzen, Pferden

Der Frühling freut uns Menschen und Tiere gleichermaßen – endlich Zeit für den Aufenthalt im Freien. Die Sonne und das lange Tageslicht sorgen dafür, dass im Blut das Glückshormon sprießt. Was aber, wenn Ihre Vierbeiner Heuschnupfen oder sogar Asthma bekommen oder schon haben. Dann ist der Spaß mit dem Hinausgehen vorbei.
Oder sie bekommen allergische Mittel – chemische Keulen, wie Cortison - „um die Symptome“ loszuwerden.

Wie entsteht eigentlich eine Allergie?

Warum bekommen plötzlich Tiere - egal welcher Art – irgendwann Allergien, welche sie vorher nicht hatten?
Der Kontakt mit Allergenen (Allergieauslöser) besteht von Geburt an. Das Intakte Immunsystem ist in der Lage, gegen diese Allergene Antikörper zu bilden. Somit bekam der Mensch/das Tier keine Allergie. Sind die Allergene die Ursache? Eigentlich nicht, sonst wären alle Lebewesen Allergiker, und zwar gleichermaßen alle. Was schwächt das Immunsystem, was kann die Ursache einer Allergie sein? Es ist eine Überlastung wichtiger Entgiftungsorgane (Leber, Niere, Darm, Lymphe) eine psychische Belastung (Neurodermitis) oder eine Schwäche der Nebennieren als Ursache zu sehen? 

Was hilft bei einer Allergie?

Eine gezielte Entgiftung der überlasteten Organe, ein passendes homöopathisches Mittel für die Symptome befreit die Betroffenen von der Allergie. Diese sind nicht auf eine Dauertherapie angewiesen. An dieser Stelle ist es mir wichtig einzuräumen, dass eine Impfung die Neigung zu Allergien, welche von Geburt vorhanden ist, jetzt erst auslösen kann. Dann ist eine Ausleitung von diesen Impfbelastungen die einzige Möglichkeit, die Tiere frei von der Erkrankung zu machen. Es gibt Tiere, welche die Anfälligkeit (auf Impfung zu reagieren) in sich tragen. Aber es muss nicht gleich die erste Impfung die Tiere belasten, es können manchmal Jahre vergehen, bis sich die Krankheit bemerkbar macht.

Aber die Reaktion kommt in den ersten zwei bis vier Wochen nach der Impfung. Alles, was während dieser Zeit nach einer Impfung passiert, soll zuerst mit diesem Eingriff in Verbindung gebracht werden und man muss gezielt dagegen behandeln. Das ist eine Domäne der klassischen Homöopathie. Bei einem Hund z. B. kommt der allergische Husten wenn das Wetter kalt und nass wird. Die Beschwerden kommen bei manchen Tieren nur tagsüber, bei wieder anderen Tieren nur nachts. Deshalb brauchen drei Hunde mit asthmatischer Bronchitis drei unterschiedliche Mittel, weil jedes Individuum anders verlaufende Modalitäten (Zeit der Verschlimmerung) hat und auch natürlich andere Symptome (trockenes oder feuchtes Husten mit oder ohne Auswurf) hat“.

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Copyright Tierärztin Galina Roth, Heppenheim